Gemeindebrief 7/2020

Seite 3 | Gemeindebr ief 7/2020 Ich glaube, es ist nahezu schon überflüssig festzuhalten, dass das Jahr 2020 wahrlich ein „besonderes Jahr“ war. Noch vor einem Jahr hätte wohl niemand vermutet, welche Herausforderungen das mittlerweile fast abgelaufene Jahr bieten würde. Und trotzdem, trotz aller Umstände, trotz vieler Einschränkungen und Verzichte, wurde Außergewöhnliches geleistet. Liebe Gemeindebürgerinnen, liebe Gemeindebürger! Foto: D. Sporer Bürgermeister Michael Viertler Krise zeigt auch positive Kraft Was sich in dieser (gemeinsamen) Krise aber mitunter auch zeigt, ist unsere ge- sellschaftliche Kraft – der Zusammen- halt in unserer Gemeinde. Es zeigt sich auch, welche Kreativität und Flexibili- tät entwickelt werden. Die Krise zeigt, wie viele fleißige Helfer – egal ob eh- renamtlich oder beruflich – ihr Bestes geben, um diese Zeit gemeinsam zu bewältigen. Und es zeigt sich, dass in jenen Momenten, wo es darum geht, gefährdete Personengruppen zu schüt- zen, Schwächeren zu helfen oder da zu sein, wenn man gebraucht wird, alle an einem Strang ziehen – VIELEN DANK da- für; diese Zeichen und dieses Verhalten macht mich als Bürgermeister stolz. Der Dank gilt allen Mitgliedern in unseren Vereinen, zahlreichen ehren- amtlichen Helfern, unseren Firmen und deren MitarbeiterInnen, unserem Gemeindeteam und jedem, der in die- ser Zeit – vor allem für Mitmenschen – über sich schon fast hinausgewach- sen ist. Große Ziele erreicht Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass im Jahr 2020 große Projekte in der Gemeinde abgeschlossen werden konnten. Sei es das „Jahrhundertprojekt Peter-Tunner-Schulzentrum“, die Errich- tung des Vereinsheim SVD oder diver- se Sanierungen von Kanal- und Was- serversorgungsanlagen. Zwar konnten wir das Erreichen dieser Ziele meist nur in sehr ein- geschränkter Form feiern, doch auch das werden wir, wenn es die Zeit wieder zu- lässt, entsprechend nachho- len. Denn: Natürlich auch wir sehnen uns die „Nor- malität“ wieder herbei und freuen uns, wenn das Schul- zentrum wieder vollständig belebt ist, im Hallenbad wieder geschwommen wird, die Sportstätten voll genutzt werden, die Gastronomie wieder „lebt“ und das Ver- einsleben wieder in voller Aktivität steht. Auf ein besseres 2021 Ohne Prophet zu sein, darf man wohl vorsichtig sagen und hoffen: 2021 kann nur besser werden! Wir sind überzeugt, dass es das auch wird. Es ist an der Zeit, den Blick in die Zukunft zu richten – und zwar mit Optimismus. Es ist mir und der gesamten Gemeindeführung klar, dass viele Herausforderungen auf uns warten werden und dass die wah- ren Auswirkungen der Krise wohl erst später sichtbar werden. Budgetäre Einschnitte – für die Ge- meinde, für Firmen und wohl auch oft für Private – werden uns weiter beschäftigen. Einhergehend werden auch soziale Herausforderungen vor uns stehen. Daher wird es weiter not- wendig sein, Hilfe zu bieten und Lösun- gen zu finden – in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Trotzdem steht fest: Wir schreiten positiv und auch gestärkt in die Zukunft. Wir freuen uns auf ein „besseres 2021“. Ich möchte alle moti- vieren, weiter das Miteinander zu stär- ken und zusammenzuhalten, das hilft uns; nicht nur in dieser Zeit. Wir wer- den diese Krise zusammen meistern! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr – bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf! Ihr Impressum Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Bgm. Michael Viertler Marktgemeinde Deutschfeistritz; Redaktion: Amtsleiter Mag. (FH) Christian Adamer, MA; Gestaltung: Gasser & Gasser Werbung, Kleinstübing; Druck: Styria Print, Gratkorn

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